Monday, July 1, 2013

Ach, liebe Leser, heute war überhaupt gar kein schöner Tag. Ich kann mir das gar nicht erklären und muss jetzt einfach darüber schreiben, sonst werde ich noch ganz verrückt. Der Tag begann so vielversprechend und ich finde, dass der Erste eines jeden Monats irgendwie so besonders ist und auf die "Ersten" freue ich mich immer ganz besonders dolle und jetzt das. Ich kann nicht mal genau sagen, was passiert ist, denn eigentlich ist überhaupt nichts passiert, aber ich war einfach nur grantig zu jedem und allem, was mir in den Weg kam und nichts, aber auch gar nichts konnte mich aufheitern. Heute Morgen um 7 schien mir die Sonne direkt ins Gesicht und das war wirklich noch sehr schön. Ich wohne ja ganz oben und mein Zimmer geht zur Ostseite hinaus, weswegen ich morgens immer die Sonne "auf meiner Seite habe". Nach dem Aufstehen ging aber alles nur noch den Bach runter und meine Verfassung glich der meines jüngeren Ichs in einer Physikarbeit oder der der Sonne, wenn sie sieht, dass sie von fetten, unfreundlichen Gewitterwolken den Platz am Himmel räumen muss. Warum nur?! Dabei hat doch die Sonne geschienen und es ist JULIII. Das spricht sich schon so schön. Aber mir hat mein Frühstück nicht geschmeckt und dann hab ich alles Mögliche in mich hineingestopft und das alles nur um einen Anruf vor mir her zu schieben, den ich unbedingt machen musste. Hab ich dann auch und er lief gut und dann bin ich rausgegangen und dachte, dass das meine Stimmung heben würde, aber nein, Fehlanzeige. Ich lieh in der Bibliothek ein Toskana-Buch für unseren Urlaub aus, aber nicht mal die schönen Bilder darin heiterten mich auf. Zu Hause hab ich Pralinen gemacht, von denen die erste Ladung erstmal schön in die Hose ging, weil die Schoki zu heiß war und dann sind mir drei zerbrochen und an manch anderen Tagen wäre das mir so egal gewesen, aber heute hat's mich maßlos genervt. Später am Tag war ich bei Hugendubel, weil Bücher mich eigentlich IMMER aufheitern und sie vermochten es auch für die paar Minuten, die ich im Hugendubel war, aber kaum war ich draußen erschien mir alles so sinnlos und blöd und nervig. Die ganzen glücklichen Menschen mit ihren albernen Eiskugeln und ihrem albernen Eisgeschlecke und ihren albernen Klamotten und dem albernen Leipzig, das mich blöd in der Sonne angrinste und mich auslachte, weil ich schlechte Laune hatte. Innerlich streckte ich meiner Lieblingsstadt die Zunge raus. Dabei weiß ich tief im Innern, dass mich alles so nervt, weil es immer dieselbe Art von schlechte Laune ist, die mich packt: Ich hasse es einfach, wenn ich nicht weiß, was nächstes Jahr kommt; wenn ich nicht weiß, wie meine Routine sein wird. Das ist furchtbar; da dreh ich durch. Am liebsten hätte ich gerne irgendwo ein paar Mojitos oder so getrunken (und diesen Wunsch hab ich echt noch NIE verspürt), aber 1. hatte A keine Zeit und allein geh' ich ja wohl nicht trinken und 2. hatte ich kein Geld und 3. konnte ich den Alkohol heute meiner Figur nicht antun, nachdem ich heute Morgen so gefressen hatte, weil ich 4. ja mit dem falschen Fuß aufgewacht war. Mann, ist das alles doof gewesen heute und ich weiß gar nicht, wie oft ich jetzt schon die Worte doof und blöd und menno usw. benutzt habe, aber ich musste das jetzt einfach los werden, meine liebsten Leser, und das nimmt einem als Leser vielleicht auch ein bisschen die Illusion, dass Blogger ein perfektes Leben führen, aber ich denke nicht, dass ihr jemals so foolish wart das zu glauben. Ich denke ja auch immer, dass es bescheuert ist, wenn auf anderen Blogs...aber ok, das ist wirklich ein anderes Thema. Was ich eigentlich sagen wollte: Mich nervt es so, dass ich nicht weiß, was nächstes Jahr kommt und dass ich nicht einfach meine Ferien genießen kann! Hallo, ich bin mit der Schule fertig. Forever ever ever EVER! Ich sollte nichts anderes tun als Gossip Girl lesen, Smoothies und Grünen Tee trinken und bis zum Umfallen feiern, aber was tue ich: Rumheulen wie es der Himmel gerade tut (gewittert's bei euch auch gerade?!).
Okay, puuuuh.  Das war gerade der erste Absatz in meinem endlos Monolog. Ich werde jetzt Folgendes tun:
1. An meiner Mappe weiterarbeiten und dabei 2. Jason Mraz hören um 3. meine schlechte Laune loszuwerden damit ich dann 4. in Ruhe im Bett chillen und Gossip Girl lesen kann. Ich hab's ja immer furchtbar gefunden, wenn man mir früher gesagt hat "Schlaf 'ne Nacht drüber und morgen sieht die Welt schon ganz anders aus." Alles, was ich mich bei dem Satz immer gefragt habe, war: "Was um alles in der Welt soll denn bitte über Nacht passieren, dass morgen alles anders aussieht? Nichts wird anders. Alles ist scheiße gerade!" Mit zunehmendem Alter und zunehmender Reife (ja, auch die stellt sich irgendwann ein) habe ich dann gemerkt, dass am nächsten Tag wirklich meist alles besser aussieht und jetzt nach dem ganzen Geschreibe geht es mir auch schon ein ganz großes Stück besser. Ach ja, Schreiben hab ich schon immer gern getan. Das ist viel besser als Frustessen und es hat keine Kalorien.
Dann nervt mich außerdem, dass mich immer alles nervt und mich alle aufregen. Ich selbst bin immer mein größtes Problem und das ist so furchtbar denn I would really like to get rid of that!
Ok, aber ich wollte ja jetzt wieder gut gelaunt sein und die oben genannten Dinge tun.
Aber eins noch:
Mein Roman von John Galsworthy ("Jenseits") endete sowas von deprimierend! Wieso muss denn bitte Summerhay sterben; ich hab ihn vergööööttert! Hach, welch Jammer!
Und noch was: Noch dazu hab ich mich geärgert, dass mein Tee dauernd kalt war. Immer hab ich ihn zu lange stehen gelassen. Total ahhh!
Ok, puuhh. Das war's jetzt aber wirklich. Wir hören wahrscheinlich morgen voneinander und ich werde diesen Eintrag mit dem Label "grantig" markieren. Mal sehen wie viele "grantig"s es auf meinem Blog noch so geben wird.
Ach, ich hab euch lieb und tut mir alles so Leid, aber das musste sein, ich wär sonst wirklich geplatzt wie so ein bunter dicker Ballon.
Bisous de Sarah!


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Hallo, ich bin Sarah, komme aus Leipzig und teile hier einen Teil meiner Erfahrungen, die ich während meines Auslandsaufenthaltes in Kuala Lumpur mache. Ich mag es zu reisen egal wohin; mein liebstes Ferienziel ist die Ostsee. bin ich gerade mal nicht unterwegs beschäftige ich mich viel mit kunst, der mode und dem zeichnen.

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