Wednesday, October 9, 2013

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Let's get rich and buy our parents homes in the south of France!



Meine liebsten Leser,

es ist kurz nach 12 Uhr mittags und nach einem doch sehr produktiven Vormittag tue ich jetzt genau das, was ich machen möchte: Ich sitze auf meinem Bett, esse Kuchen (nein, Mami, das hast du gerade nicht gelesen, dass ich auf meinem Bett Kuchen esse. ;)), habe die Tagesschau gesehen und höre Ingrid Michaelson (daher der Posttitel). Und schreibe euch natürlich.

Normalerweise ist es mein Morgenritual mir vor dem Frühstück einen Tee zu kochen und mich dann frisch geduscht in mein Zimmer zu setzen und die Tagesschau zu sehen. Ich liebe das und es freut mich irgendwie, dass ich Heidelberg sogar schon ein kleines Ritual habe, dass ich dann immer mit hier verbinden kann.

Dieses Ritual konnte heute Morgen aber nicht stattfinden, da mich der Wecker um 08:30 Uhr aus dem Bett in die Dusche geschmissen hat. Das Frühstück konnte ich um 09:15 Uhr gerade noch so hinunterschlingen, weil ich um 09:30 Uhr die liebe S aus ihrem Zimmer abgeholt habe. Zusammen sind wir zum ZSL (Zentrales Sprachlabor) gegangen, wo ab heute die Einstufungstests der Sprachkurse stattfinden.
Auch wenn auf jedem Abizeugnis steht, wie gut oder schlecht man in einer Sprache ist: Wenn man hier eine Sprache lernen möchte, muss man sich nochmal extra einstufen lassen. Aufgrund des Testergebnisses wird man dann einer der drei Kategorien zugeteilt:
Grundkurs, Aufbau-bzw. Brückenkurs oder Oberstufe.

Ich möchte diesen Test für Englisch, Französisch und Italienisch machen. Da es bei diesen drei Sprachen (und bei Spanisch, glaube ich, auch) einen großen Andrang gibt finden die Einstufungen schon diese Woche zusätzlich zu nächster Woche statt. Eigentlich sind ja diese Woche noch gar keine Vorlesungen, aber da sich erfahrungsgemäß sehr viele in der Vorlesungszeit (also ab nächster Woche) einstufen lassen, sind S und ich heute hingegangen.

Der Englischtest war nicht besonders schwer. Man muss zuerst Dinge über sich selbst beantworten und danach vier Lückentexte ausfüllen. Die Lückentexte wurden immer schwerer und mich ärgert, dass ich beim letzten Lückentext zwei Lücken nicht wusste. Die Lücken waren immer so, dass man ein Wort zu Ende bringen musste. Aus "a" kann zum Beispiel "and" oder "as" werden. Ich wusste die Lücke mit dem Anfang "adv" nicht, denn "adventure" konnte es nicht sein. Hinterher hat sich herausgestellt, dass es "advance" heißen sollte. Die andere Lücke war "gene", doch weder "generation" noch "genetics" hat gepasst.
Naja, ist aber auch kein Drama. Ich meine, wenn nur zwei Lücken fehlen, dürfte das ja nicht so schlimm sein. ;)

Ich habe beschlossen aus dieser letzten Woche vor dem "Stress" eine Art Wellnesswoche zu machen, denn es bringt ja doch nichts, wenn ich mich immer zwanghaft daran hindern möchte, unproduktiv zu sein. Deswegen bin ich jetzt aus vollem Herzen unproduktiv und das fühlt sich gleich viel besser an. Ich lese Biozeitschriften, die bei uns in der Küche herumliegen, schaue Youtube-Videos (obwohl ich diesen Konsum wirklich eingeschränkt habe und das war auch nötig!), ich esse, ich schaue Filme und ich spaziere durch die Altstadt. Morgen Nachmittag habe ich ein extrem wichtiges Gespräch auf das ich mich auch schon vorbereitet habe. Ganz unproduktiv war ich also doch nicht. Einen Vortrag, den ich im November halten muss habe ich auch so gut wie fertig.

Achso, Küchendienst bin ich auch gerade und habe es natürlich gleich erstmal geschafft, dass mir beim Müll hinunterbringen die Tüte mit dem Biomüll gerissen ist! Wieso passiert so was eigentlich immer mir? Hätte es nicht die Tüte mit dem Papier sein können?! Aber ist ja auch egal; so habe ich eine lustige Erinnerung an meinen ersten Küchendienst hier. ;)

Ansonsten waren S und ich letztens "shoppen", aber nicht Klamotten (das hätte mir bei Weitem besser gefallen) sondern Gesetzestexte. Wenn ich mir überlege, was ich von dem Geld alles hätte kaufen können.... :D Aber das ist eindeutig die falsche Einstellung.



So, meine Lieben, ich hoffe, ihr genießt die Wochenmitte. Ich gehe jetzt mit S zum Studentenwerk, weil ich eine Unterschrift brauche...

Alles Liebe,
eure Sarah
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Hallo, ich bin Sarah, komme aus Leipzig und teile hier einen Teil meiner Erfahrungen, die ich während meines Auslandsaufenthaltes in Kuala Lumpur mache. Ich mag es zu reisen egal wohin; mein liebstes Ferienziel ist die Ostsee. bin ich gerade mal nicht unterwegs beschäftige ich mich viel mit kunst, der mode und dem zeichnen.

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